Hublot Classique 28 Gelbgold
Konzeption & Geschichte
Die Referenz 1391.3 gehört zur Classic-Baureihe, mit der Carlo Crocco 1980 die Marke Hublot begründete – geprägt durch die charakteristische Bullaugen-Form und die für die Zeit ungewöhnliche Kombination aus Edelmetall und Kautschukband. Das Unternehmen firmierte ursprünglich unter dem Namen MDM Genève, weshalb viele frühe Classic-Modelle beide Signaturen tragen. Das minimalistische Zifferblattdesign ohne Indizes ordnet dieses Exemplar der Linie Classic Depose zu.
Kaliber & Technik
Der Antrieb erfolgt durch das Kaliber 956.412 (ETA), ein Quarzwerk mit Sekundenzeiger und Datumsfunktion, das in der Classic-Baureihe von Hublot in verschiedenen Materialausführungen zum Einsatz kam. ETA belieferte in dieser Zeit zahlreiche Schweizer Marken mit Quarzkalibern dieser Bauart. Der 2024 dokumentierte Service umfasste die Überprüfung der Ganggenauigkeit sowie den Austausch verschleißanfälliger Komponenten. Die Datumsanzeige bei der 3 ergänzt die reduzierte Zeitanzeige um eine praktische Zusatzfunktion.
Gehäuse & Material
Das Gehäuse aus 18k Gelbgold misst 28 mm im Durchmesser und trägt die für die Classic-Baureihe charakteristische Bullaugen-Form mit zwölf sichtbaren Lünettenschrauben – ein Designelement, das Hublot seit der Markengründung 1980 prägt. Der Gehäuseboden ist massiv ausgeführt. Das vorliegende Exemplar wird mit Originalbox sowie Service aus dem Jahr 2024 ausgeliefert.
Ästhetik & Ablesbarkeit
Das schwarze Lackzifferblatt verzichtet auf Indizes und reduziert die Anzeige auf schlanke Zeiger sowie das Datumsfenster bei der 3, ergänzt durch die Signaturen Hublot und MDM. Diese Zurückhaltung unterstreicht die klare Ablesbarkeit trotz der kompakten 28 mm Gehäusegröße. Für ein Damenmodell dieser Ära ist die reduzierte Linienführung charakteristisch für die Classic-Depose-Variante der Baureihe, die bewusst auf die sonst bei Hublot Classic üblichen Indexmarkierungen verzichtet.
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