Eberhard & Co. Chrono 4
Konzeption & Geschichte
Eberhard & Co. wurde 1887 in La Chaux-de-Fonds gegründet und spezialisierte sich früh auf den Bau von Chronographen. Im Jahr 2000 stellte die Manufaktur mit dem Chrono 4 eine Linie vor, die sich durch die patentierte Anordnung von vier in einer Reihe angeordneten Totalisatoren auszeichnet – zum Zeitpunkt der Einführung ein Alleinstellungsmerkmal, das seither als Markenzeichen von Eberhard & Co. gilt. Das vorliegende Exemplar der Referenz 31041 wurde 2007 erstverkauft.
Kaliber & Technik
Angetrieben wird die Uhr vom Kaliber EB 200, das auf dem Basiswerk ETA 2894-2 aufbaut und um ein patentiertes Eberhard-Modul erweitert wurde. Dieses realisiert die charakteristische Vierfach-Anzeige mit Minuten-, Stunden- und 24-Stunden-Totalisator sowie kleiner Sekunde, ergänzt durch ein Datumsfenster bei 12 Uhr. Die Chronographenfunktion wird klassisch über zwei Drücker gesteuert: Start/Stopp am oberen, Rückstellung am unteren Drücker. Das Automatikwerk ist auf eine Wasserdichtigkeit von 5 ATM / 50 m ausgelegt, die verschraubte Krone unterstreicht die technische Solidität der Konstruktion.
Gehäuse & Material
Das 40 mm durchmessende Gehäuse aus Edelstahl wird von einem gewölbten, beidseitig entspiegelten Saphirglas geschützt, während der Boden – mit 8 Schrauben fixiert – dem Kaliber EB 200 mechanischen Halt gibt. Der Gehäuseboden trägt zudem die Gravur „Eberhard & Co. – Chrono“, ein branchenübliches Erkennungsmerkmal der Linie. Die Linienführung folgt der klassischen Formsprache der Chrono-4-Baureihe, ohne auf zeittypische Details wie die verschraubte Krone zu verzichten. Der Gesamteindruck des Exemplars entspricht dem Zustand Sehr gut – minimale Tragespuren an Schließe und Gehäuseboden, das Glas makellos.
Ästhetik & Ablesbarkeit
Das schwarze Zifferblatt mit applizierten Indizes bildet den Rahmen für die horizontal aufgereihten Totalisatoren, die dem Chrono 4 seine unverwechselbare Ablesbarkeit verleihen. Anders als bei klassischer Dreiecksanordnung liegen alle Hilfszifferblätter auf einer Linie, was die Chronographenfunktionen auf einen Blick erfassbar macht. Das Datumsfenster bei 12 Uhr fügt sich unaufdringlich in dieses Layout ein und komplettiert die funktionale, gut lesbare Zifferblattgestaltung.
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