Chronoswiss Repetition a Quarts CH1641W
Konzeption & Haute Horlogerie
Die Repetition a Quarts verkörpert die zentrale Innovation von Chronoswiss aus dem Jahr 2003: Sie gilt als weltweit erste Armbanduhr mit Viertelstunden-Repetition. Während klassische Minutenrepetitionen zu den aufwendigsten Komplikationen zählen, entwickelte die Manufaktur mit der Repetition a Quarts eine eigenständige Interpretation akustischer Zeitanzeige. Der Drücker bei 10 Uhr aktiviert das Schlagwerk, das die Stunden mittels einzelner Schläge und die vollen Viertelstunden durch Doppelschläge in unterschiedlicher Tonalität kommuniziert. Die Referenz CH1641W in 18 Karat Weißgold repräsentiert die diskreteste Variante dieser Kollektion, deren Platinversion auf 99 Exemplare limitiert blieb.
Kaliber & Mechanik
Im Zentrum arbeitet das Kaliber C.126 – ein Manufakturwerk mit 30 Steinen und Incabloc-Stoßsicherung. Die Basis bildet ein historisches Enicar-Kaliber 165, das Chronoswiss gemeinsam mit Dubois-Dépraz durch ein dialseits montiertes Repetitionsmodul erweiterte. Das Schlagwerk verfügt über zwei Gongs und eine „All-or-Nothing“-Sicherung, die unsaubere Auslösungen verhindert. Mit einer Frequenz von 21.600 A/h (3 Hz) und 35 Stunden Gangreserve verbindet das Automatikwerk mit zentralem Rotor klassische Uhrmacherkunst mit moderner Zuverlässigkeit.
Gehäuse & Materialität
Das 25-teilige Gehäuse in 18 Karat Weißgold misst 40 mm im Durchmesser bei einer Bauhöhe von 13,8 mm. Die charakteristische Zwiebelkrone und der Repetitionsdrücker sind massiv im Gehäusematerial gefertigt. Saphirgläser an Vorder- und Rückseite gewähren Einblick in das Manufakturkaliber, während verschraubte Bandanstöße mit patentiertem Autobloc-System die Haptik prägen. Die Wasserdichtigkeit von 3 ATM (30 Meter) unterstreicht die Ausrichtung als Dressuhr der Haute Horlogerie.
Ästhetik & Ablesbarkeit
Das Zifferblatt aus massivem Sterlingsilber in Bronzetönung bildet den zurückhaltenden Rahmen für polierte Breguet-Zeiger. Die kleine Sekunde bei 6 Uhr komplettiert das klassische Layout, während die verschraubte Lünette mit Saphirglas reflexfreie Ablesbarkeit garantiert. Das braune Lederband mit Dornschließe in Weißgold rundet die Erscheinung ab. Der NOS-Zustand mit vollständigem Lieferumfang und Erstverkaufsdatum 2010 macht dieses Exemplar zu einer seltenen Gelegenheit für Sammler akustischer Komplikationen.
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