TAG Heuer Monaco Chronograph
Konzeption & Geschichte
Die TAG Heuer Monaco wurde 1969 als erster wasserdichter Automatik-Chronograph im quadratischen Gehäuse eingeführt und nach dem Formel-1-Grand-Prix von Monaco benannt; die Fertigung endete Mitte der 1970er-Jahre. 1998 folgte die auf 5.000 Exemplare limitierte Neuauflage CS2110 mit „Heuer“-only-Beschriftung. Die Referenz CS2111 löste diese 1999 mit einem neu gestalteten Tricompax-Zifferblatt ab und wurde in die permanente Kollektion aufgenommen, bevor sie später als CW2111 mit „TAG Heuer“-Signatur fortgeführt wurde. In Fachkreisen wird diese zweite Neuauflagen-Generation auch als „Heuer Re-Edition“ bezeichnet.
Kaliber & Technik
Angetrieben wird die Uhr vom Kaliber 17 auf Basis des ETA 2894-2, einem Schweizer Automatikwerk mit einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und einer Gangreserve von 42 Stunden gemäß Herstellerangabe. Der Chronograph verfügt über eine Tricompax-Anordnung mit kleiner Sekunde, 30-Minuten- und 12-Stunden-Zähler sowie eine Datumsanzeige bei 6 Uhr mit Schnellschaltung. Das Werk ist mit einer Incabloc-Stoßsicherung ausgestattet, der Sekundenstopp (Hacking) ermöglicht eine präzise Zeiteinstellung. Das Kaliber verfügt über 37 Rubinlager (Jewels). Der Chronographen-Modul kann ausschließlich werksseitig gewartet werden.
Gehäuse & Material
Das quadratische Gehäuse aus Edelstahl misst 38 mm und ist über einen mit vier Schrauben gesicherten Boden verschlossen. Die Krone wird beidseitig von den Chronographendrückern flankiert. Ein Kunststoffglas schützt das Zifferblatt, die Wasserdichtigkeit beträgt 3 ATM. Die Anstoßbreite liegt bei 22 mm. Die Gesamtlänge (Lug-to-Lug) beträgt 47 mm bei einer Gehäusehöhe von 13 mm. Dieses Exemplar ist mit dem seltenen Original-Edelstahlband von TAG Heuer ausgestattet – eine Abweichung vom seriengemäß gelieferten Lederarmband, die dieses Exemplar von der Mehrzahl der am Markt angebotenen CS2111 unterscheidet.
Ästhetik & Ablesbarkeit
Das schwarze Zifferblatt ist mit applizierten, facettierten Indizes und Leuchtmasse an Zeigern und Indizes für gute Ablesbarkeit bei Dämmerlicht ausgestattet. Die weiße Minuterie umrahmt die Tricompax-Totalisatoren, die sich klar vom dunklen Zifferblattgrund abheben. Die polierten Stunden- und Minutenzeiger in spitz zulaufender Balkenform kontrastieren zusätzlich mit dem zentralen weißen Chronographenzeiger. Die Datumsanzeige bei 6 Uhr fügt sich unauffällig in die symmetrische Zifferblattgestaltung ein. Die Lünette aus Edelstahl rahmt das Zifferblatt zusätzlich ein und unterstreicht die klare, symmetrische Linienführung des Gehäusedesigns.
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