Premier B01 Chronograph 42
Konzeption & Geschichte
Die Premier-Linie geht auf das Jahr 1943 zurück, als Willy Breitling mit ihr erstmals ein Modell abseits der klassischen Werkzeuguhr positionierte – als Chronograph mit gehobenem Anspruch an Eleganz und Tragekomfort. Mit der Wiederbelebung der Kollektion 2018 folgte der Premier B01 Chronograph 42: Ein manufaktureigenes Kaliber ersetzte die zuvor verwendeten Fremdwerke und positionierte die Baureihe als eigenständiges Statement innerhalb des Hauses. Die vorliegende Referenz AB0118371B1P2 zählt mit ihrem Reverse-Panda-Zifferblatt zu den gesuchten Ausführungen der Serie.
Kaliber & Technik
Angetrieben wird die Uhr vom Kaliber 01, einem vollintegrierten Chronographenwerk aus eigener Manufaktur mit Kolonnenradsteuerung und vertikaler Kupplung. Bei einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde liefert die Automatik eine Gangreserve von 70 Stunden und trägt die Chronometer-Zertifizierung des COSC. Die Finissage umfasst Genfer Streifen auf den Brücken, Anglage an den Kanten sowie Perlage auf der Grundplatine, sichtbar durch den Sichtboden aus Saphirglas. Die Wasserdichtigkeit beträgt 10 bar.
Gehäuse & Material
Das Gehäuse aus Edelstahl misst 42 mm im Durchmesser bei einer Bauhöhe von 13,65 mm und bleibt damit für einen Chronographen vergleichsweise flach. Die Anstoßbreite beträgt 22 mm. Ein gewölbtes, beidseitig entspiegeltes Saphirglas schützt das Zifferblatt, während der Sichtboden aus planem Saphirglas den Blick auf das Kaliber freigibt. Seitliche Kannelierung am Gehäuse zitiert die Formensprache der frühen Premier-Modelle, poliert-satinierte Flächenkontraste an den Gehäuseflanken unterstreichen den Anspruch an feine Verarbeitung. Das schwarze Alligatorlederband mit Dornschließe ergänzt den klassisch gehaltenen Auftritt.
Ästhetik & Ablesbarkeit
Das schwarze Zifferblatt im Reverse-Panda-Design setzt zwei helle Hilfszifferblätter in Bicompax-Anordnung dagegen und schafft damit einen klaren Kontrast zur restlichen Fläche. Rechteckige Chronographendrücker und die charakteristische Kronenform greifen Details der frühen Premier-Modelle der 1940er-Jahre auf. Ein fein gearbeiteter Bahnschienen-Minutenring entlang der Zifferblattperipherie unterstützt die exakte Ablesbarkeit. Applizierte Indizes und facettierte Zeiger sorgen bei wechselndem Lichteinfall für gute Ablesbarkeit, ohne dass die zurückhaltende Formensprache des Zifferblatts dadurch beeinträchtigt wird.
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