Nomos Glashütte Ludwig 35 mm – Der Puristen-Einstieg
Konzeption & Geschichte
Die Referenz 201 markiert den ursprünglichen Entwurf der Ludwig-Linie. Anders als spätere Modelle mit Saphirglasboden, orientiert sich diese Ausführung strikt an der historischen Tradition der Glashütter Taschenuhren: Ein geschlossener Boden schützt das Werk. Diese Bauweise macht die Uhr zur flachsten mechanischen Uhr im Nomos-Portfolio dieser Ära. Sie bietet den authentischsten Einstieg in die Welt der sächsischen Manufakturen, reduziert auf das Wesentliche.
Kaliber & Technik
Das Herzstück bildet das Manufakturkaliber Alpha, das erste eigene Werk von Nomos. Trotz des geschlossenen Bodens ist die Technik nach höchsten Standards gefertigt: Glashütte-Dreiviertelplatine, Sekundenstopp und temperaturgebläute Schrauben sind verbaut. Mit einer Gangreserve von ca. 43 Stunden ist der Handaufzug ein tägliches Ritual. Hinweis für Käufer: Aufgrund der Lagerzeit seit 2012 (NOS) wurde der Preis so kalkuliert, dass eine präventive Durchsicht des Werkes wirtschaftlich attraktiv bleibt.
Gehäuse & Material
Der Verzicht auf ein Sichtglas im Boden reduziert die Bauhöhe des Edelstahl-Gehäuses auf extrem flache 6,3 mm. Dies verleiht der Ludwig einen Tragekomfort, den moderne Automatikuhren nicht erreichen können – sie gleitet widerstandslos unter jede Hemdmanchette. Die dreiteilige Konstruktion mit den charakteristisch schmalen Anstößen wirkt am Handgelenk präsent, aber nie aufdringlich.
Ästhetik & Ablesbarkeit
Das Zifferblatt ist galvanisiert und weiß versilbert, was im Licht einen feinkörnigen Schimmer erzeugt. Die römischen Ziffern und die filigrane Eisenbahnminuterie am Rehaut definieren die klassische Ausrichtung. Zeiger aus temperaturgebläutem Stahl (Cornflower Blue) setzen den einzigen Farbakzent auf der monochromen Fläche. Die Referenz 201 ist Designkultur in ihrer reinsten Form – ohne Ablenkung durch den Blick auf den Rotor oder das Werk.
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