IWC Pilot’s Watch Chronograph 41
Konzeption & Geschichte
Mit der Einführung der Referenz IW388102 reagierte die Schaffhauser Manufaktur auf den Wunsch vieler Sammler nach einer kompakteren Dimensionierung der klassischen Fliegeruhr. Während frühere Iterationen oft Gehäusedurchmesser von 43 mm oder mehr aufwiesen, markiert dieses Modell eine Rückbesinnung auf tragbarere Proportionen, ohne die instrumentelle DNA der Marke zu verwässern. Ein technischer Schwerpunkt lag bei der Entwicklung auf der Integration des EasX-CHANGE-Systems, welches einen werkzeuglosen Bandwechsel ermöglicht und somit die Vielseitigkeit im Alltag erhöht. Die Uhr positioniert sich nicht nur als Instrument für Aviatik-Profis, sondern als technischer Chronograph für den täglichen Einsatz.
Kaliber & Technik
Im Inneren arbeitet das IWC-Manufakturkaliber 69385, ein robustes Chronographenwerk mit klassischer Kolonnenrad-Steuerung. Diese Konstruktion gewährleistet eine präzise Schaltung der Stoppfunktionen und einen definierten Druckpunkt der Drücker. Das Werk operiert mit einer Frequenz von 4 Hz (28.800 Halbschwingungen pro Stunde) und bietet eine Gangreserve von 46 Stunden. Ein beidseitig aufziehendes Klinkensystem versorgt den Energiespeicher effizient. Durch den Sichtboden aus Saphirglas lässt sich die Finissage des Werkes, inklusive Perlage auf der Platine und Genfer Streifen auf Brücken und Rotor, detailliert betrachten.
Gehäuse & Material
Das Gehäuse aus Edelstahl misst im Durchmesser 41 mm bei einer Höhe von 14,5 mm. Die Oberflächen sind überwiegend satiniert, was Reflektionen minimiert und den instrumentellen Charakter unterstreicht, während polierte Fasen an den Hörnern sowie die Lünette optische Akzente setzen. Konstruktiv ist das Gehäuse auf eine Wasserdichtigkeit von 10 bar ausgelegt, was für Fliegeruhren dieser Kategorie einen überdurchschnittlichen Wert darstellt. Das massive Gliederarmband aus Edelstahl verfügt über eine Feinverstellung in der Schließe, die eine Anpassung der Bandlänge ohne Werkzeug erlaubt.
Ästhetik & Ablesbarkeit
Das Zifferblatt präsentiert sich in einem tiefen Blau mit feinem Sonnenschliff, der je nach Lichteinfall variierende Nuancen erzeugt. Die Anordnung der Totalisatoren bei 6, 9 und 12 Uhr sorgt für eine ausgewogene Symmetrie. Zeiger und Indizes sind großzügig mit Leuchtmasse belegt, um eine Ablesbarkeit auch bei widrigen Lichtverhältnissen zu garantieren. Der rehaut-artige Innenring mit der feinen Minuterie sowie das bei 3 Uhr positionierte Day-Date-Fenster komplettieren das funktionale Design. Der rote Sekundenzeiger der kleinen Sekunde bei 6 Uhr dient als visuelle Funktionskontrolle des laufenden Werkes.
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