Zenith Chronomaster T Open Concept
Konzeption & Geschichte
Die Referenz 95.0240.4021/77.C608 repräsentiert eine avantgardistische Entwicklungsstufe der Manufaktur. Als Chronomaster T Open Concept konzipiert, bricht dieses Modell der Mitte der 2000er Jahre mit klassischen Gestaltungsnormen. Der bewusste Verzicht auf ein traditionelles, blickdichtes Zifferblatt zugunsten einer durchsichtigen Struktur verleiht dem Chronographen eine hochtechnische Ausstrahlung. Diese Herangehensweise unterstreicht die uhrmacherische Kompetenz und rückt das mechanische Zentrum in den Fokus, wodurch die Konstruktion eine Symbiose aus historischer Präzision und zukunftsweisendem Industriedesign bildet.
Kaliber & Technik
Im Inneren arbeitet das legendäre Automatikwerk Kaliber El Primero 4021. Mit einer Hochfrequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde beziehungsweise 5 Hertz ermöglicht es die exakte Messung von Zehntelsekunden. Der Mechanismus bietet eine Gangreserve von 55 Stunden, deren verbleibende Energie über eine Indikation bei sechs Uhr abgelesen wird. Ein markanter Zifferblattausschnitt legt die Hemmungsgruppe frei. Ergänzt wird das Werk durch die bewährte Incabloc-Stoßsicherung und eine Veredelung durch Perlage sowie feine Côtes de Genève auf dem Rotor.
Gehäuse & Material
Das Gehäuse mit einem Durchmesser von 40 mm ist aus Titan gefertigt, was ein geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher Stabilität und Korrosionsbeständigkeit garantiert. Die flache Bauhöhe von lediglich 10,5 mm sorgt für hervorragende ergonomische Eigenschaften. Der Schutz der Mechanik wird durch ein beidseitiges Saphirglas gewährleistet, wobei der Sichtboden die Betrachtung der Finissage zulässt. Die Konstruktion ist bis 3 ATM wasserdicht. Den sicheren Halt am Handgelenk übernimmt ein strukturiertes Armband aus Carbonfaser, welches mit einer Dreifach-Faltschließe aus Titan arretiert wird.
Ästhetik & Ablesbarkeit
Das visuelle Erscheinungsbild wird durch das transparente Zifferblatt aus TR90-Kunststoff dominiert. Eine aufgesetzte silberne Platte mit römischen Ziffern strukturiert die Zeitanzeige, während der charakteristische Open-Heart-Ausschnitt zwischen neun und elf Uhr die mechanische Dynamik inszeniert. Auf der äußeren Rehaut befindet sich eine detaillierte Minuterie für den Chronographen. Die Zentralsekunde und der 30-Minuten-Zähler bei drei Uhr integrieren sich nahtlos in das hochtechnische, skelettierte Layout und garantieren trotz der optischen Tiefe eine gute Erfassbarkeit der gemessenen Zeiten.
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