Patek Philippe Chronograph Grande Taille
Historische Signifikanz & Konzeption
Mit der Einführung der Referenz 5070 im Jahr 1998 beendete die Manufaktur eine fast 40-jährige Pause in der Produktion reiner Handaufzugs-Chronographen ohne ewigen Kalender. Als direkter Nachfolger der legendären Referenz 1463 konzipiert, brach dieses Modell radikal mit den bis dahin üblichen Dimensionen klassischer Dresswatches. Das Gehäuse misst 42 mm im Durchmesser, was der Uhr den Beinamen „Grande Taille“ einbrachte. Dieses Exemplar aus 18k Weißgold stammt aus dem Jahr 2004 und markiert eine wichtige Ära der modernen Patek-Philippe-Geschichte.
Kaliber & Mechanik
Im Inneren arbeitet das renommierte Kaliber CH 27-70, welches auf einem Lemania-2310-Ébauche basiert und in den Ateliers von Patek Philippe tiefgreifend modifiziert wurde. Es gilt unter Experten als eines der ästhetischsten Chronographenwerke der Horlogerie. Die Konstruktion verfügt über eine Schaltrad-Steuerung, eine horizontale Kupplung sowie eine Schraubenunruh. Da die Uhr vor 2009 gefertigt wurde, trägt das Werk das prestigeträchtige Genfer Siegel (Poinçon de Genève) auf den Brücken, die zudem mit Côtes de Genève veredelt sind. Die Frequenz beträgt klassische 18.000 Halbschwingungen pro Stunde.
Gehäuse & Ästhetik
Der Gehäusekorpus aus 18k Weißgold zeichnet sich durch eine markante, doppelt abgestufte Lünette und geschwungene Bandanstöße aus. Das Zifferblatt in Silber (Argenté) bietet durch die oxidierten Goldzeiger im Feuille-Stil und die aufgesetzten arabischen Ziffern einen hohen Kontrast. Die symmetrische Anordnung der Hilfszifferblätter bei 3 und 9 Uhr sowie die außenliegende Tachymeterskala unterstreichen den instrumentellen Charakter. Dank des Service 2025 befinden sich Technik und Optik in einem exzellenten Zustand.
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