Breitling Chronomat B01 42
Konzeption & Geschichte
Die Chronomat-Linie nimmt in der Historie der Grenchener Manufaktur eine Sonderstellung ein. Ursprünglich 1984 als mechanischer Gegenentwurf zur Quarz-Krise und in Kooperation mit der italienischen Fliegerstaffel Frecce Tricolori lanciert, definierte dieses Modell das Segment der mechanischen Sportchronographen neu. Die hier vorliegende Referenz AB0134101B1A1 repräsentiert die jüngste Evolutionsstufe dieser Ikone. Sie greift die charakteristischen Merkmale des Ur-Modells auf und übersetzt diese in die Gegenwart, ohne die ursprüngliche DNA zu verfälschen. Die Positionierung erfolgt bewusst als universell einsetzbarer Chronograph, der Robustheit mit technischer Raffinesse verbindet.
Kaliber & Technik
Im Inneren des Zeitmessers arbeitet das renommierte Manufakturkaliber B01. Dieses Hochleistungswerk zeichnet sich durch eine klassische Schaltradsteuerung sowie eine vertikale Kupplung aus, was ein präzises Starten des Stoppvorgangs ohne Ruckeln des Sekundenzeigers gewährleistet. Mit einer Frequenz von 28.800 A/h (4 Hz) und einer 70 Stunden Gangreserve bietet das Uhrwerk moderne Leistungsdaten. Die Zertifizierung durch die COSC garantiert einen präzisen Chronometergang. Ein Saphirglasboden gewährt Einblick in die Architektur des Werkes, das zwar technisch-industriell anmutet, jedoch durch saubere Oberflächenbearbeitungen überzeugt.
Gehäuse & Material
Das Gehäuse aus Edelstahl misst 42 mm im Durchmesser und verfügt über eine Wasserdichtigkeit von 20 bar. Ein markantes Merkmal ist die einseitig drehbare Lünette mit den vier charakteristischen Reitern bei 3, 6, 9 und 12 Uhr, die das Saphirglas schützen und die Griffigkeit erhöhen. Das signifikante Rouleaux-Armband aus Edelstahl mit Doppelfaltschließe unterscheidet dieses Modell optisch von gängigen Sportuhren und bietet durch die zylindrischen Glieder eine hohe Flexibilität. Das hier angebotene Exemplar befindet sich im NOS-Zustand; das Gehäuse ist noch mit den originalen Schutzaufklebern versehen.
Ästhetik & Ablesbarkeit
Das Zifferblatt präsentiert sich in einer kontraststarken Reverse-Panda-Optik: Ein schwarzer Fond trifft auf silberne Totalisatoren. Diese Anordnung fördert die intuitive Erfassbarkeit der gestoppten Zeiten. Auf dem Rehaut befindet sich eine Tachymeterskala, die den instrumentellen Charakter unterstreicht. Die Symmetrie des Zifferblatts wird durch das Datumfenster auf der 6-Uhr-Position gewahrt. Rote Akzente am zentralen Chronographenzeiger sorgen für visuelle Dynamik, während die mit Super-LumiNova beschichteten Indizes und Zeiger eine Ablesbarkeit unter widrigen Lichtverhältnissen sicherstellen.
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