IWC Ingenieur Vintage Gelbgold
Konzeption & Geschichte
Die IWC Ingenieur wurde in den 1950er Jahren für Techniker und Wissenschaftler entwickelt, die in ihrem Arbeitsalltag starken Magnetfeldern ausgesetzt waren. Die Referenz 766A aus dem Jahr 1957 dokumentiert die frühe Evolution dieser professionellen Werkzeuguhren. Anstatt rein utilitaristischer Gehäusebauweisen entschied sich die Schaffhauser Manufaktur bei diesem Modell für eine Ausführung in edlem Gelbgold. Diese Kombination aus extremer technischer Belastbarkeit und diskretem Luxus begründete den Ruf der Ingenieur-Kollektion als hochfunktionale Dresswatch für den wissenschaftlichen Pioniergeist.
Kaliber & Technik
Im Inneren arbeitet das legendäre Kaliber 852 mit automatischem Aufzug. Das Herzstück bildet das patentierte Pellaton-Aufzugssystem, welches Bewegungen des Rotors in beide Richtungen hocheffizient in kinetische Energie umsetzt und bis zu 42 Stunden Gangreserve aufbaut. Ein massives Weicheisen-Innengehäuse schirmt die Mechanik zuverlässig gegen magnetische Strahlung ab, sodass die Amplitude der Unruh unter extremen Bedingungen konstant bleibt. Zusätzlichen Schutz vor Erschütterungen im täglichen Einsatz bietet die bewährte Incabloc-Stoßsicherung.
Gehäuse & Material
Das Gehäuse aus massivem Gelbgold misst historisch korrekte 36,5 mm im Durchmesser. Die getragene Kondition mit sichtbaren Tragespuren unterstreicht den authentischen Vintage-Charakter dieser Uhr, die über Jahrzehnte ihrem originalen Einsatzzweck zugeführt wurde. Die verbliebenen Geometrien und die Fasen zeugen von der ursprünglichen Linienführung. Das Edelmetall hat über die Jahre eine spezifische, warme Patina entwickelt. Der massive Boden aus Edelstahl gewährleistete damals den Schutz vor Feuchtigkeit und Staub.
Ästhetik & Ablesbarkeit
Das Zifferblatt in Silber verzichtet bewusst auf eine Datumsanzeige, was dem Layout eine absolute Symmetrie verleiht. Applizierte Indizes und klassische Dauphine-Zeiger aus Gelbgold garantieren eine hervorragende Ablesbarkeit in jedem Lichtwinkel. Die steile Rehaut fokussiert den Blick direkt auf das Zentrum der Zeitmessung. Trotz der altersbedingten Patina auf dem Zifferblatt bleibt die funktionale Ästhetik der 1950er Jahre unverkennbar. Dieses Exemplar richtet sich an Sammler, die historische Authentizität einer Überrestaurierung vorziehen.
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